Hans Thoma und seine Weggenossen: Eine Kunstgabe by Hans Thoma

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By Ronald Gonzalez Posted on Dec 25, 2025
In Category - Economics
Thoma, Hans, 1839-1924 Thoma, Hans, 1839-1924
German
Hey, have you heard of Hans Thoma? He's this fascinating 19th-century German painter who was friends with everyone who mattered in the art world. This book isn't your typical dry biography—it's like getting invited to the coolest artist gatherings of the era. Through letters, personal notes, and Thoma's own words, you get to watch him and his friends—people like Böcklin and Feuerbach—argue about art, struggle with making a living, and try to figure out what German painting should be. It's a backstage pass to a revolution in art, told by one of the guys who was right in the middle of it all.
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es sind zahllose Verbindungsfäden zur Kunst der Besten vor ihnen da. Wollen wir von den großen Alten absehen, so weist doch manches bei ihnen zurück auf Friedrich und Schwind, auf Richter und bei Steinhausen auf Cornelius. Kein Künstler kann etwas durchaus Neues bringen, er muß immer ausgehen von denen, die vor ihm waren. Es ist ein Kreis von bedeutenden Männern, die sich in Karlsruhe, in München und Frankfurt in den sechziger, siebziger und achtziger Jahren sammelten, es sind Männer, von denen ein jeder glänzende Leistungen aufzuweisen hat, von denen einige sicher zu den Größten deutscher Malerei überhaupt gehören. Ein eigenes Geschick hat es manchen von ihnen bisher versagt, die Geltung zu erlangen, auf die sie Anspruch haben. Wer aber einmal die Werke eines Eysen und Burnitz, eines Scholderer und Müller, eines Lugo, die zum Teil heute nur wenigen Glücklichen zugänglich sind, sehen kann, der wird erkennen, daß hier noch ein wichtiges Stück deutscher Kunstgeschichte aufzudecken ist. Es war kein Geringer, der als Lehrer auf einige dieses Kreises segensreich wirkte: Der zu Jülich 1807 geborene Johann Wilhelm Schirmer, ein Schüler Schadows, war zu Düsseldorf der Lehrer Böcklins und Ludwigs, in Karlsruhe Thomas, Lugos, Stäblis und manches anderen. Seine Schüler haben ihm ein gutes Andenken bewahrt. Hier in Karlsruhe fanden sich Thoma, Bracht, Stäbli und Lugo zusammen. Als Steinhausen 1866 nach Karlsruhe kam, lebte Schirmer nicht mehr. Von Karlsruhe war es nicht weit zum Schwarzwald, und Thoma erzählt in seinen Lebenserinnerungen, wie seine Freunde Bracht, Stäbli, Lugo ihn in seine Heimat begleiteten, wie sie dort an den Bächen und Felsen nach Schönheiten suchten. Er sagt einmal: „Bracht, mein Mitschüler, kam auch, und in unserm Eifer gingen wir oft des Morgens fort, zwei Stunden weit in ein wildes Tal um -- einen Stein, einzelne Pflanzen zu malen, die wir, wie wir eigentlich selber sahen, ebensogut hinter dem Haus in Bernau hätten malen können; wir stritten uns auch wohl um die Motive, die jeder zuerst entdeckt haben wollte, die wir aber doch zuletzt friedlich, meist gemeinschaftlich malten. Diese Studien waren von äußerster Gründlichkeit -- über nichts wurde hinweggegangen.“ [Illustration: Hans Thoma: Mutter und Schwester.] Als Thoma nach Düsseldorf kam, fand er dort einen Künstler, der nach seiner Art zu ihm gehörte und der sich auch gleich manchem Zweifel anderer gegenüber zu ihm stellte, das war Otto Scholderer. Mit diesem ging er dann nach Paris, wo Courbet ihnen wie eine Befreiung war. Aber auch Millet, Rousseau, Corot fesselten sie. Diese Maler hatten der französischen Kunst die Erlösung gebracht, die Rückkehr zur unmittelbaren Naturanschauung, kein Wunder, daß all die Suchenden unter den Deutschen sich zu ihnen hingezogen fühlten. Vor allem wurde diesen in Paris klar, daß alles malbar sei. [Illustration: Hans Thoma: Bildnis Adolf Bayersdorfers.] Von Paris ging Thoma wieder in den Schwarzwald nach Bernau und war hier mit Lugo zusammen. Als er Anfang der siebziger Jahre nach München ging, kam er in einen Kreis von Freunden, der für die deutsche Kunst von höchster Bedeutung werden sollte: ihm gehörten mehrere der Größten an, die die deutsche Kunst des 19. Jahrhunderts gesehen hat. Durch Scholderer, den Schwager von Viktor Müller, wurde Thoma mit diesem leider so früh verstorbenen Großen bekannt, der gewiß das Zeug hatte, ebenbürtig neben Böcklin und Feuerbach zu treten. Thoma erzählt nun selbst: „Um Viktor Müller bildete sich eine kleine Gruppe von Künstlern, und wenn der Name Sezession damals schon bekannt gewesen wäre, so wäre dies wohl die erste Münchener Sezession gewesen -- wir wurden eigentlich sezessioniert -- denn wir gehörten eben, ob wir wollten oder nicht, nicht dazu, wir standen abseits von der großen Kunstblüte, die mit den Gründerjahren hereingebrochen war. Für die...

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This book is a unique look at the life of German painter Hans Thoma (1839–1924), but it’s told through the lens of his friendships. Instead of just listing his paintings, it shows us the world he lived in by introducing us to the artists, writers, and thinkers he called his 'Weggenossen'—his traveling companions. We see his early struggles, his move to the big city of Munich, and his later success. The real story, though, is in the conversations. Through personal letters and shared experiences, we watch this group debate new ideas, champion a uniquely German style of art against popular French trends, and support each other through professional ups and downs.

Why You Should Read It

If you think art history is just about dates and styles, this book will change your mind. It makes the period feel alive. You get a sense of Thoma not as a distant historical figure, but as a real person—proud, sometimes stubborn, and deeply loyal to his friends. The book does a great job showing how art movements aren't born in a vacuum; they're built through late-night talks, shared frustrations, and powerful friendships. It’s less about analyzing brushstrokes and more about understanding the community that made the art possible.

Final Verdict

Perfect for anyone curious about 19th-century European art but who wants a more personal, human entry point than a textbook. It’s also a great pick for readers who love biographies that focus on relationships and community. You don't need to be an art expert to enjoy the story of this passionate group of friends trying to create something new. Just come ready to meet a fascinating circle of characters.



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John Brown
1 year ago

Having read this twice, the narrative structure is incredibly compelling. I learned so much from this.

Melissa Flores
10 months ago

If you enjoy this genre, it challenges the reader's perspective in an intellectual way. Definitely a 5-star read.

Linda Robinson
1 month ago

Great read!

Steven Brown
1 year ago

Solid story.

Kevin Flores
11 months ago

Without a doubt, the depth of research presented here is truly commendable. Highly recommended.

5
5 out of 5 (11 User reviews )

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